Lichtschalter an – Strom da! Aber woher kommt der Strom eigentlich und wie fließt er ins Haus?
Wie entsteht Strom?
Unser Strom hat einen langen Weg hinter sich. Oft kommt er aus tausend Kilometer Entfernung zu uns. Aber manchmal beginnt es auch ganz in unserer Nähe, in einem naheliegenden Braunkohletagebau oder durch eine Photovoltaikanlage auf unserem Dach.
Durch die Verbrennung verschiedener Energieträger, wie Kohle, Öl, Gas oder Biomasse entsteht Energie die riesige Turbinen antreibt. Diese wiederum erzeugen Strom. Auch Solaranlagen, Windkrafträder oder Wasserkraftwerke erzeugen Strom. Sie zählen zu den Regenerativen Energien, die unsere Umwelt weniger stark belasten als konventionelle Energieträger. Der erzeugte Strom muss in ein sogenanntes Stromnetz eingespeist werden um von seinem Entstehungsort über Hochspannungsleitungen überall hin transportiert werden zu können.
Der Weg des Stroms ins Haus
Dabei fließt er nur wenn Spannung vorhanden ist. Auf seinem langen Weg passiert er Umspannwerke und Transformatoren um von seiner hohen Spannung aus dem Kraftwerk (21.000 Volt) in Gebrauchsspannung (230 Volt) umgewandelt werden zu können. Erst dann kann er durch Erd- und Freileitungen ins Haus fließen und von dort aus zu jeder erreichbaren Steckdose. Über den im Haus befindlichen Stromzäher könne die örtlichen Energieverbraucher den Stromverbrauch nachvollziehen und abrechnen lassen. So fließt der Strom ins Haus.
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